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Well & Fit

22.11.2022 | Susanne Neumann

Maik Thies und Roland Jentschura im Wald

Maik Thies, der professionelle Personal Coach, Spezialist für Ernährung und Training verbringt "Wolfstage" mit Dipl. Oecotrophologe Roland Jentschura, absoluter Spezialist für den Säure-Basen-Haushalt.

Eigentlich hatte ich eine telefonische Interview-Verabredung. Ich ließ das Telefon unüblich lange klingeln, bis das Gespräch angenommen wurde. Eine Männerstimme raunte leise in den Hörer: „Haaaaalo, ich bin im Wald und darf eigentlich nicht telefonieren.“ Ein paar Informationen konnte ich meinem Gesprächspartner Maik Thies entlocken: Mental Coaching, mehrere Tage im Wald mit Roland Jentschura. Maik Thies, der professionelle Personal Coach, Spezialist für Ernährung und Training verbringt seine Zeit mit Dipl. Oecotrophologe Roland Jentschura, absoluter Spezialist für den Säure-Basen-Haushalt. Dazu möchte ich mehr erfahren.

Meine Fragen an Roland Jentschura:

Was hat Sie dazu bewogen mehrere Tage mit Maik Thies im Wald zu verbringen? Ich wollte raus. Ich liebe meinen Job und meine Familie, aber ich war wie im Hamsterrad, nur noch am Abliefern, eine Aktion nach der anderen, 24/7. Ich wollte Abstand vom Alltag gewinnen. Durchatmen. Mich besinnen. Mich spüren. Zu mir kommen. 

Maik kenne ich schon seit Jahren. Ich schätze ihn sehr als Mensch. Ich bewundere seine Erfolgsgeschichte als Mister Universe und begnadeter Coach und Trainer. Ich bin begeistert von seinem Erfahrungsschatz, seiner Expertise, seinem Know-how. Über ihn habe ich seine Mentoren Jana und Andreas Müller vom Vitalzentrum Schwarzenberg kennengelernt. Zusammen organisieren sie schon seit Jahren Waldausflüge im Erzgebirge, rüber nach Tschechien. Ich wollte schon mehrmals mit, hatte aber immer selber Events. Jetzt hat es endlich geklappt und ich habe als „Steinzeitreise“ gleich die „Wolfstage“ gebucht. Vier Tage und drei Nächte komplett draußen – Sauerstoff pur und die unterschiedlich duftenden Wald-Terpene, brauner Boden, bunte Blätter, grüne Wiesen und zum Glück meist blauer Himmel bzw. Sternenhimmel.

Woraus bestand Ihr Equipment, was durften Sie dabeihaben? Nur das Nötigste bzw. was in einen Rucksack passt, denn den muss man schließlich den ganzen Tag lang tragen. Also Kleidung für alle Wetterlagen, Ersatz-Unterwäsche, Wasch- und Zahnputzzeug, Trinkflaschen, Schlafsack und Isomatte, eine Spezialplane und ein Tarp für nachts haben die Veranstalter organisiert.

Wie darf ich mir die Übernachtungssituation vorstellen? Man sucht sich eine möglichst ebene, windgeschützte Stelle, an der man die Plane zum Schlafen und für die Ausrüstung ausbreiten und das Tarp als Dach spannen und befestigen kann. 

Dann wird Holz gesammelt und in der Dämmerung ein Lagerfeuer gemacht. Der Blick in die Flammen ist Meditation pur, kein Platz für dumme Gedanken, die äußeren und inneren Stimmen verstummen, man sieht nur noch das Feuer, hört nur das Knistern der Flammen und genießt den Rauch in der Nase. Der Kopf kommt schnell zur Ruhe, noch ein Blick in den Sternenhimmel – oder einen ganzen Moment – und es geht schon bald in den Schlafsack. Frischer Wind in der Nase und die Waldgeräusche in den Ohren – gewöhnungsbedürftig, aber mega klasse. 

Gab es Situationen, wo Sie an Ihre persönliche Grenze gestoßen sind? Nein, abgesehen von den Blasen an meinen Fersen, weil meine Schuhe in dem Bereich noch nicht gut eingelaufen waren. Mit speziellen Blasenpflastern war das aber kein Problem, weiter zu laufen. Körperlich ist die Steinzeitreise definitiv anstrengend. Deshalb würde ich Untrainierten zu den Aufbautagen raten, mit erst einer und dann zwei Übernachtungen. Ich trainiere seit mehr als 30 Jahren im Fitnessstudio, gehe regelmäßig Joggen, fahre möglichst mit dem Fahrrad zur Firma und war jetzt so mutig und habe gleich gezielt die krasse Tour gebucht, um voll konzentriert im hier-und-jetzt zu sein. Ich kann meinen Kopf nicht wirklich abschalten, deswegen wollte ich umschalten. Dazu fand ich es klasse, voll aus seiner Komfortzone zu kommen, im Wetter zu wandern, im Wald zu schlafen, sich im Bach zu waschen, im Teich zu baden, sich am Feuer zu erwärmen, sich und die Natur voll intensiv zu spüren. 

Wurde auch mal gelacht oder war die Grundsituation eher ernst? Die Grundstimmung war herzlich und natürlich haben wir auch herzlich gelacht. Im Groben und Ganzen war ein Gemisch aus Faszination, Ehrfurcht, Dankbarkeit, Besinnlichkeit, Verbundenheit und Zufriedenheit. Die morgendlichen Körperübungen zur Mobilisation und Kräftigung, das bewusste Atmen, die individuelle Anwendung der ätherischen Öle, die vielen Gespräche, die Coachingeinheiten sowie die „Aufstellung“ eines persönlichen Themas haben meine Eigenreflektion und Wahrnehmung geschärft und waren wertvoll für zu Hause als Morgenrituale. Die Wanderungen waren anstrengend und über alle Sinne eindrucksvoll, also vom Kopf her entspannend – gerade an Stellen mit Blick vom Berg über scheinbar endlose Wälder.

Was haben Sie als Resümee aus diesem Coaching mitgenommen? Genial! Gleich nochmal!

Inwieweit hatte Ihr Wissen als Säure-Basen-Spezialist Einfluss auf das Erlebnis? Ich bin für meine 51 Jahre zufrieden mit meiner Fitness und Leistungsfähigkeit. „Der Weg ist das Ziel!“ und der Weg zu Gesundheit ist basisch – das konnte ich auf dieser Reise für mich überprüfen.  Natürlich habe ich die Monate vorher noch etwas gezielter meine Ausdauer und meine Bein- und Rückenkraft trainiert. Dann habe ich nochmal bewusst eine „Ölwechsel“ gemacht, also reichlich 7x7 KräuterTee getrunken, mit längeren, basischen Bäder entsäuert und mich vollgepumpt mit Vitalstoffen aus der WurzelKraft. Diese Vorgehensweise zur optimalen Vorbereitung haben Maik und die Müllers als Jentschura-Fans übrigens auch genauso in ihrem Betreuungskonzept integriert und die basische Ernährung und Körperpflege werden auch während ihren Steinzeitreise für das bestmögliche Ergebnis praktiziert.

Den wenigsten Menschen ist bewusst, dass Säuren im Körper wirken wie „Sand im Getriebe“ und dann funktioniert der Sport als immer wieder erforderlicher Reiz zur Regernation nicht mehr, sondern fördert nur noch den Verschleiß! Ich sage immer: „Training ist erforderlich, aber die Regeneration ist entscheidend! Und während ein richtiges Training den Körper übersäuert, was als Trainingsreiz auch so sein muss, funktionieren die regenerativen Prozesse ausschließlich basisch. 

Immer mehr Sportler bleiben aus Unwissenheit mangels Vitalstoffen schlecht regeneriert und stattdessen sauer verschlissen auf der Strecke. Deswegen habe ich mein Buch geschrieben – „Power statt „sauer““. Das war auch der Grund, warum ich nicht schon früher zur „Steinzeitreise“ gekommen bin. 

In ein paar Tagen werde ich mit Maik Thies sprechen und freue mich auf seinen Erlebnisbericht!

Schauen Sie hier:

www.steinzeit-reise.de und www.p-jentschura.com


 


Autor

Susanne Neumann

Leitende Redakteurin #FITNESS

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