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28.09.2022 |

Photovoltaik auf dem Eigenheim

Die Anschaffung einer Photovoltaik (PV)-Anlage gehört zweifelsfrei zu den besten Entscheidungen meines Lebens!

Schnell und unproblematisch wurden der Unterbau befestigt, verkabelt und die Module montiert. Kurz darauf die Elektrik angeschlossen, sodass nach kürzester Zeit der Strom floss. Ein wenig später wurden die mit circa 900,– Euro  geförderten Speicher in Betrieb genommen.

Am Zähler und in der App können wir nun mitverfolgen, wie viel Strom produziert wird und wie viel wir davon selbst verbrauchen, welche Menge in der Batterie gespeichert wird und wie viel ans Netz abgegeben wird. Die Werte sind sensationell. Selbst an Regentagen oder an Tagen mit bedecktem Himmel produziert die Anlage noch so viel Strom, dass wir als Vierpersonenhaushalt damit auskommen. In den Wintermonaten, speziell im November, Dezember und Januar, werden wir Strom dazu kaufen müssen, aber das ist verhältnismäßig gering gegenüber der jährlichen Ersparnis, siehe das Beispiel, Überblick Juli 2022. Zusätzlich zur deutlichen finanziellen Ersparnis wird monatlich eine Tonne CO2 vermieden. 

 

Auf Ausrichung und Beschattung achten

In unserem Fall sind die Module zu drei Himmelsrichtungen ausgerichtet. Das ist ideal, weil dadurch von morgens, wenn die Sonne im Osten aufgeht, bis abends, wenn die Sonne im Westen untergeht, Strom produziert wird. Das ist leider nicht bei allen Dächern machbar, sodass nicht jeder mit einer optimalen Ausbeute rechnen kann. Darum ist der Kauf eines Speichers meines Erachtens sehr wichtig. 

Zum Zeitpunkt der optimalen Besonnung kann die Höchstmenge an Strom gespeichert und später verbraucht werden. Zudem gibt es Leistungsoptimierer, die bei Flächen, die öfter beschattet werden, eingesetzt werden können, um den Ertrag der Gesamtleistung zu erhöhen. 

Eine Hürde zum kostenlosen Strom vom Dach ist die liebe Verwaltung. Nicht für jeden ist es ganz einfach, darum ist ein Gespräch mit dem Steuerberater zu empfehlen. Wir haben zum Beispiel auf die Kleinunternehmerregelung verzichtet und daraufhin die gezahlte Mehrwertsteuer von circa 5.000,– Euro vom Finanzamt zurückerstattet bekommen. Dieses bedingt eine vierteljährliche Umsatzsteuer-Voranmeldung beim Finanzamt über das Elster-Portal. Nach der Ersteinrichtung bedarf es später nicht mehr als  10 Minuten „Arbeit“ vierteljährlich, in der auch  der Eigenverbrauch steuerlich erfasst werden muss. Zudem wird am Jahresende eine Gewinn-Verlust-Rechnung fällig (Empfehlung: Steuerberater). Durch Abschreibung der Investition in der Einkommenssteuererklärung werden zusätzlich auch noch ­Steuern gespart. Nach Anschaffung einer PV-Anlage ist jeder Sonnenstrahl bares Geld!

 

Unabhängig von Energielieferanten

Aller Wahrscheinlichkeit nach benötigen wir Strom bis zu unserem letzten Atemzug. Ohne Strom geht nichts. Aktuell grassiert die Angst vor einem Blackout wegen 650.000 Heizlüftern. Ist unsere Infrastuktur, sind unsere Stromnetze, so schwach, dass sie dieser Belastung nicht gewachsen sind? Es gibt Neubau(!)gebiete, da reicht die Kapazität der Stromleitung für maximal zwei Wallboxen pro Straße. Wie soll da eine Elektromobilität funktionieren?

Dank der PV-Anlage, inklusive dem Notstromaggregat, können wir sicher sein, immer mit Strom versorgt, und weitgehend unabhängig sowohl vom Stromnetz wie auch von Preisentwicklungen zu sein.

Ein weiterer erfreulicher Nebeneffekt ist der deutlich sensiblere Umgang mit der Energie. Wenn ich auf der App genau sehen kann, wann ich wieviel Energie verbrauche, kann ich den Verbrauch optimieren. Beispiel: Ist morgens um 8 Uhr der Speicher relativ leer und wird wenig Strom produziert, warte ich einfach bis 10 Uhr und stelle erst die Waschmaschine oder den Geschirrspüler an, wenn genug Strom da ist.

 

Die Entwicklung geht weiter – gut so!

Nach Jahren gefühlter Stagnation wird im PV-Bereich weiter intensiv geforscht und optimiert. Inzwischen gibt es Prototypen von Autos oder auch Glasfenster, von normalen Fenstern nicht unterscheidbar, in denen PV-Zellen integriert sind.

Tipps zum Schluss: Mehrere Anbieter anfragen. Die Unterschiede preislich und ausstattungstechnisch sind teils erheblich, genauso wie die Qualität der Beratung. Bei manchen Anbietern sind Notstromaggregate im Preis inbegriffen, bei manchen muss man diese zusätzlich erwerben. Meines Erachtens ist MEHR tatsächlich MEHR, soll heißen, mehr Speicher und mehr Module machen langfristig Sinn. Die Wirtschaftlichkeitsrechnungen der Anbieter basieren zumeist auf dem aktuellen Strompreis, die Photovoltaik-Anlage dagegen ist eine Investition für Jahrzehnte. Je mehr Strom ich produziere und je mehr Strom ich speichere, desto weniger Strom muss ich dazu kaufen. Und dass nicht nur über beispielsweise sieben Jahre, sondern dauerhaft auf Jahrzehnte. Sinn macht auch eine PV-Versicherung (circa 5 Euro monatlich) gegen Sturm- und Hagelschäden. 

Angeboten werden auch Mietmodelle, machen Sie sich schlau!

Hanns-Friedrich Beckmann

Haben Sie Fragen? Schreiben Sie mir. hf.beckmann@gmx.net


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