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07.11.2022 | Sabine Mack

Kenne deinen Mitarbeiter(typen)

40 Prozent der Arbeitnehmer weltweit geben mittlerweile an, den Arbeitsplatz in naher Zukunft wechseln zu wollen. Für Fitness- und Gesundheitseinrichtungen heißt es daher jetzt: Aufpassen.

©shutterstock_529602298

Als Studioleiter kämpft man aktuell an mehreren Fronten: von Corona-Nachwirkungen bei der Neukundenakquise über die zu steigenden Kosten für den Studiobetrieb bis hin zu einer allgemeinen Kostensensibilität bei den Mitgliedern. Da kann man es sich definitiv nicht „leisten“, bewährte Mitarbeiter zu verlieren und/oder bei der Suche nach neuen Kollegen leer auszugehen. Gerade Letzteres kann zu einem Teufelskreis werden: Je dünner die Personaldecke wird, desto mehr Überstunden muss er Einzelne schultern, desto mehr verlockt eine Anstellung im Unternehmen des Konkurrenten oder gleich ein Branchenwechsel.

Eine Studie von McKinsey hat fünf Typen von Mitarbeitern ausgemacht, die unterschiedliche Wünsche und Ansprüche an ihren Arbeitgeber haben. Wer sie berücksichtigt, kann seine Chancen im Kampf um die Köpfe von morgen verbessern und das bestehende Team besser binden. Vielleicht sogar Arbeitnehmer zurückgewinnen, die das Unternehmen gerade verlassen haben.

1. Traditionalisten: Diese Menschen sind karriereorientiert. Work-Life-Balance ist ihnen wichtig. Sie sind aber durchaus bereit, Abstriche zu machen. Vorteilhaft: Traditionalisten scheuen sich eher vor einem Arbeitgeberwechsel. Wenn sie doch einmal ihren Job wechseln, sind sie zum Beispiel für ein mehr an Gehalt oder eine verantwortungsvollere Position offen dafür zurückzukehren. Es lohnt sich also, „seine“ Traditionalisten zu wertschätzen und aktiv zu binden (Gehaltserhöhung, Karrieresprung). Auch als neue Mitarbeiter sind sie sehr wertvoll, da besonders arbeitgebertreu.

2. Selbst ist der Mann/die Frau: An ihrem Arbeitsplatz bevorzugen diese Personen ein hohes Maß an Flexibilität, suchen Sinn in der Arbeit. Meist sind sie zwischen 25 und 45, darunter Selbstständige, aber auch Festangestellte und Teilzeitbeschäftigte. Achtung: Viele von ihnen haben sich während der Pandemie aktiv um einen Jobwechsel bemüht. Diesen Personenkreis kann man  mit individuellen Arbeitsmodellen wie Homeoffice für Sales-Nachkontakte oder flexible Arbeitszeitmodelle) begeistern: sei es bei der Ausschreibung neuer Stellen oder im Rahmen der Mitarbeiterbindung.

3. Kümmerer: Diese Arbeitnehmer sind im Schnitt eher weiblich und zwischen 18 und 44 Jahre alt. In der Pandemie haben viele aus dieser Gruppe passiv abgewartet, als sich aktiv um neue berufliche Perspektiven zu kümmern. Spätestens jetzt sollte man sie als Arbeitgeber gezielt in den Blick nehmen. Ein Großteil wünscht sich mehr Flexibilität bei der Arbeit, kann aber bereits mit Angeboten wie einer 4-Tage-Woche oder auch zusätzlichen Benefits (betriebliche Gesundheitsförderung, finanzieller Support bei der Fahrt zur Arbeit) überzeugt werden.

4. Idealisten: Hier findet man viele junge Mitarbeiter. Monetäre Aspekte sind ihnen weniger wichtig. Überzeugt werden können sie zum Beispiel durch einen aktiv gelebten Teamzusammenhalt, den man ggf. bei der Schaltung von Stellenanzeigen betonen kann, genauso wie bereits vorhandene junge Kollegen, die man in den Bewerbungsprozess gezielt einbinden sollte.

5. Entspannte: Für sie ist der Karrieregedanke nicht (mehr) besonders wichtig. Einige von ihnen haben sich während der Pandemie dazu entschieden, beruflich kürzerzutreten. Wenn bewährte Mitarbeiter jetzt plötzlich und aus unklaren Gründen früher in den Ruhestand wechseln wollen: aktiv nachfragen und zum Beispiel eine Teilzeitbeschäftigung im Studio anbieten, bevor sie dem Studio vielleicht komplett verloren gehen. 


Autor

Sabine Mack

freie Redakteurin

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