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06.05.2026 |

InBody prägt die Zukunft der Körperanalyse

30 Jahre InBody markieren drei Jahrzehnte Innovationskraft in der professionellen Körperanalyse – ein Meilenstein, der die Fitness- und Gesundheitsbranche nachhaltig geprägt hat.

®VolkerDinter

Vor 30 Jahren wurde InBody mit einer klaren Vision gegründet: die Körperzusammensetzungsanalyse präziser, zugänglicher und wissenschaftlich fundierter zu machen. Was als technologisch ambitioniertes Unternehmen begann, entwickelte sich schnell zu einem globalen Innovationsführer im Bereich der bioelektrischen Impedanzanalyse (BIA). Durch kontinuierliche Forschung und die enge Zusammenarbeit mit Wissenschaft, Medizin und Fitnessbranche setzte InBody früh neue Standards in der segmentalen Analyse von Muskel- und Fettmasse. Besonders die direkte Mehrfrequenzmessung ohne empirische Schätzformeln revolutionierte die Diagnostik im Studio, in Kliniken und im Leistungssport. Heute ist InBody in zahlreichen Ländern vertreten und aus professionellen Fitnessstudios, medizinischen Einrichtungen und im betrieblichen Gesundheitsmanagement kaum mehr wegzudenken. Das 30-jährige Jubiläum steht damit nicht nur für unternehmerische Beständigkeit, sondern auch für eine Erfolgsgeschichte technologischer Präzision und partnerschaftlicher Zusammenarbeit.

Wir sind im Gespräch, mit Country Manager Dr. O-Sung Kwon:

Herr Kwon, wenn Sie auf 30 Jahre InBody zurückblicken – welche Meilensteine haben das Unternehmen aus Ihrer Sicht am stärksten geprägt?

Die InBody-Systeme waren technisch von Beginn an auf einem sehr hohen Niveau. In der Anfangsphase konnten wir vor allem durch unsere innovative Technologie überzeugen. Mit der Zeit wurde jedoch deutlich, dass reine Messdaten nicht mehr ausreichen. Der entscheidende Wendepunkt war die Erkenntnis, dass es nicht nur um die Erhebung von Werten geht, sondern um deren verständliche Interpretation und Darstellung.

Ein zentraler Meilenstein ist die Entwicklung der InBody Touch. Sie ermöglicht es, komplexe Gesundheitsdaten intuitiv zu visualisieren und einzuordnen. Heute bildet sie das Herzstück unseres InBody-Ökosystems. Neben den klassischen BIA-Daten lassen sich auch Blutdruck, Handgriffkraft und Sturzrisiko integrieren. Dadurch entsteht ein geschlossenes System, das unseren Kunden eine ganzheitliche Nutzung ermöglicht.

InBody steht für Präzision in der Körperanalyse. Wie hat sich die Technologie seit den Anfangsjahren konkret weiterentwickelt?

Die Frage ist insofern anspruchsvoll, als InBody selbst aus der Weiterentwicklung der klassischen BIA-Technologie hervorgegangen ist. Unser Ansatz basierte von Anfang an darauf, bestehende Schwächen zu überwinden. Die grundlegende Messtechnologie hat sich seitdem nicht radikal verändert – sie war von Beginn an sehr präzise. Weiterentwicklungen fanden vor allem im Bereich Hardwaredesign, Nutzerführung und Datenaufbereitung statt.

Die Fitnessbranche befindet sich im Wandel – von reiner Trainingsfläche hin zu ganzheitlichen Gesundheitsdienstleistungen. Welche Rolle spielt Körperanalyse in diesem Transformationsprozess?

Körperanalyse markiert sowohl den Anfang als auch das Ende des Trainingsprozesses. Das Bedürfnis nach Gesundheit war schon immer zentral und wird es auch bleiben. Durch technologische Innovationen – etwa in der Smartwatch-Industrie – ist der Zugang zu Gesundheitsdaten deutlich einfacher geworden. Dennoch bleibt eine Herausforderung: Gesundheit muss messbar und verständlich gemacht werden.

Hier setzen Körperzusammensetzungsanalysen an. Sie liefern eine fundierte Ausgangsbasis, um Defizite und Risiken zu identifizieren. Auf dieser Grundlage können gezielte Maßnahmen definiert werden. Gleichzeitig ermöglicht der Re-Check am Ende des Prozesses eine objektive Bewertung des Fortschritts – ein entscheidender Faktor für Motivation und langfristige Bindung.

Welche Unterschiede beobachten Sie im deutschsprachigen Markt im Vergleich zu anderen internationalen Märkten?

Wie viele Hersteller hat sich auch InBody lange an Trends aus den USA orientiert. Diese erreichen den deutschen Markt erfahrungsgemäß mit einer Verzögerung von ein bis zwei Jahren. Interessant ist jedoch, dass Deutschland in den Bereichen Digitalisierung und Systemintegration mittlerweile eine Vorreiterrolle einnimmt. Die Vernetzung von Hardware und Software ist hier oft weiter fortgeschritten als in den USA – eine Entwicklung, die in den kommenden Jahren spannend zu beobachten sein wird.

Wie unterstützen InBody-Systeme Fitnessstudios dabei, Mitglieder langfristig zu binden und Trainingsfortschritte transparenter zu machen?

Studien zeigen klar: Mitglieder möchten Fortschritte sehen. Sichtbare Erfolge steigern die Zufriedenheit und damit die langfristige Bindung. Allerdings funktioniert das nicht automatisch durch den Einsatz eines Geräts. Entscheidend ist ein ganzheitliches Konzept. Die InBody-Analyse sollte in alle Prozesse integriert werden – vom Vertrieb über die Trainingsbetreuung bis hin zu Zusatzangeboten. Über die InBody App haben Mitglieder jederzeit Zugriff auf ihre Ergebnisse, können diese nachvollziehen und erhalten Handlungsempfehlungen. Diese Transparenz stärkt die Eigenmotivation und Kundenbindung.

Digitalisierung und Datenmanagement gewinnen zunehmend an Bedeutung. Welche strategischen Schritte verfolgt InBody in diesem Bereich?

Über unsere InBody Cloud haben wir weltweit bereits mehr als 200 Millionen Datensätze gesammelt. Diese Datenbasis bietet enormes Potenzial. Auch wenn ich hier nicht ins Detail gehen kann: Die Nutzung von Big Data wird künftig eine zentrale strategische Rolle für InBody spielen.

Als Country Manager tragen Sie Verantwortung für Marktstrategie und Partnerschaften. Was sind Ihre persönlichen Schwerpunkte und Ziele für die kommenden Jahre?

InBody hat bereits eine starke Position im deutschen Markt. Mein Ziel ist es daher nicht, das Geschäftsmodell grundlegend zu verändern, sondern bestehende Strukturen weiter zu optimieren. Ein Schwerpunkt liegt auf der Weiterentwicklung unserer Bestandskunden sowie der Erschließung neuer Anwendungsfelder – auch außerhalb der klassischen Fitnessbranche.

Ebenso wichtig ist mir die interne Perspektive: Ich möchte unserem Team ein Arbeitsumfeld bieten, das effizientes und fokussiertes Arbeiten ermöglicht. Klare Strukturen sind dabei ein entscheidender Erfolgsfaktor – hier sehen wir noch Entwicklungspotenzial.

Abschließend: Wohin entwickelt sich die Fitness- und Gesundheitsbranche in den nächsten zehn Jahren – und welche Rolle wird InBody dabei spielen?

Die Branche wird sich weiter in Richtung niedrigschwelliger Zugänge entwickeln. Dazu zählen unter anderem personallose Studios und spezialisierte Diagnostikzentren. Die klassische Fitnessstudio-Mitgliedschaft könnte an Bedeutung verlieren, während flexible Modelle und Aggregatoren an Relevanz gewinnen. Unabhängig davon wird die objektive Erfassung und Darstellung von Gesundheitsparametern weiterhin essenziell bleiben – und genau hier wird InBody auch künftig eine wichtige Rolle spielen.

Auch nach 30 Jahren steht InBody für Innovationskraft, Präzision und partnerschaftliche Zusammenarbeit in der Fitness- und Gesundheitsbranche. Das Gespräch mit O-Sung Kwon zeigt, wie Technologie, Marktverständnis und Vision zusammenwirken, um die Branche nachhaltig zu prägen.

Herr Kwon, vielen Dank für das informative und inspirierende Interview.

Susanne Neumann


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