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Well & Fit

24.10.2023 | Sabine Mack

Gesund am laufenden Band

Warum sich Feuerwehrleute in voller Montur auf das Laufband wagen und was es sonst noch Wissenswertes zum Thema Cardio-Training auf dem Laufband gibt.

Herz-Kreislauf-Training hilft, die Durchblutung zu aktivieren und die Effizienz des Herzens zu verbessern. Die Ausdauerbelastbarkeit wird besser, man fühlt sich fitter und kommt bei alltäglichen Belastungen nicht so schnell außer Atem. Dabei werden fast alle Gelenke bewegt, was dazu beiträgt, dass sie mobil und geschmeidig bleiben. Das ist wichtig, um Unfällen durch Stürze oder Alterserscheinungen vorzubeugen.

Klassiker oder No-Go?

Beim Laufband-Training profitiert man von einem Trainingseffekt auf den gesamten Laufapparat (von Füßen bis Hüfte und Core), der sehr ähnlich zum natürlichen Laufen draußen ausfällt – und trainiert dabei quasi das gesamte Herzkreislaufsystem „mit“. Laufbandtraining ist aber nicht nur für Laufsportler bzw. Sportarten mit hohem Laufanteil wie zum Beispiel Fußball interessant. Insbesondere für Vielsetzer ist es ein guter körperlicher Ausgleich für sitzende Dauerbelastungen (Bürotätigkeit, viel Auto- oder Radfahren).

Kritikpunkte und Lösungsansatz

Zurecht wird kritisiert, dass das Laufen auf dem Laufband drinnen nicht zu 100 Prozent dem Lauftraining draußen entspricht. Wenn man aber an den richtigen Schrauben dreht, ist Laufband-Training dennoch eine gute Möglichkeit, sich auf die nächste Lauf-Saison draußen vorzubereiten. Eine aktuelle Studie zeigt hier, dass es dann sinnvoll ist, zumindest einen Teil des Laufbandtrainings mit einer Laufband-Steigung durchzuführen: So war zum Beispiel die Muskelaktivierung der Knöchelmuskulatur dem Laufen im Freien mit einer Steigung von zwei Prozent am ähnlichsten. Bei einer Testreihe mit schwer übergewichtigen Personen zeigte sich wiederum: HIIT-Training auf dem Laufband mit intensiven Phasen bei einer Neigung von Circa zehn Grad bringt einen signifikanten Rückgang des Körperfettmassenanteils. Es gilt also je nach Zielgruppe und Zielsetzung dir richtige Variante zu finden.

Mehr gesunde Jahre

2019 hatte eine Studie mit über 6.500 Probanden im höheren Lebensalter gezeigt, dass intensives Laufband-Training die Chancen, gesünder alt zu werden, deutlich verbessert. Die Teilnehmer wurden einem Laufband-Stresstest unterzogen, bei dem sie bis zur Erschöpfung laufen mussten. Personen, bei denen zu Studienbeginn ein niedriges Fitnessniveau gemessen worden war und die dann aber mit dem Laufbandtraining begannen, konnten unter anderem ihr Schlaganfallrisiko um 60 Prozent senken. 

Senior, Feuerwehr und Vierbeiner

Auch bei anderen Zielgruppen wird das Laufband als körperlicher Belastungstest beziehungsweise als Trainingstool eingesetzt. So schickten Forscher aus Salzburg ihre Probanden mit Feuerwehrausrüstung für eine halbe Stunde in die Sauna und dann zweimal 20 Minuten lang mit Anzug, Helm und Flasche aufs Laufband, um die Körperkerntemperatur zu erhöhen. Untersucht wurde, wie sich das Risikobewusstsein und die Impulsivität durch den Hitzestress verändern. Aus den Ergebnissen sollte jener kritische Zeitpunkt abgeleitet werden, ab dem Gegenmaßnahmen eingeleitet werden sollten, bevor es zu erheblichen Leistungseinbußen kommt. Und selbst in der Tierphysiotherapie wird das Laufband eingesetzt, zum Beispiel für die Ganganalyse von Pferden bei Verdacht auf Arthrose. 

Tipps:

# Tipps für ein natürliches Laufen auf dem Laufband: https://t1p.de/phq8k

# Stresstest für die Feuerwehr – mit dem Laufband in der Sauna: https://t1p.de/d1l20

# Vergleich von nicht geneigtem und geneigtem Laufbandtraining bei Adipositas: https://t1p.de/g2qwo

 

 

 

 

 


Autor

Sabine Mack

freie Redakteurin

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