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16.09.2022 | Sabine Mack

Fotos für Social Media

©Frank Martini

Der Fotograf Frank Martini hat unter anderem bereits für die Leitmesse FIBO gearbeitet. Er gibt Tipps, was man bei Fotos von Studio, Mitgliedern oder Athleten beachten sollte und erklärt, wann es sich lohnt, auf einen Profi zu setzen.

Do it yourself oder doch zum Profi?

Frank Martini: „Die Bildidee kann manchmal wichtiger sein als die Technik. Es gibt also durchaus Bilder, die man selbst machen kann. Man muss aber sagen: Je hochwertiger das Foto, desto mehr kann es wirken. Das gilt bei Aufnahmen vom Studio oder Trainer für die Website, aber auch für Vorher-Nachher-Bilder fürs Marketing. Auch sollte man sich auch im Klaren sein, dass es nicht nur das Fotografieren an sich ist − es kommt auch auf den Zeitpunkt an, den Lichteinfall, die Location. Auch mit dem Handy kann man gute Fotos machen. In einem dunklen Gym braucht man aber eine hochwertige Kamera. Wir benutzen zusätzlich externe Lichtquellen, da ist auch ein gutes Handy raus.“

•          Wer mit einer günstigen Kamera startet, braucht ein besonders Licht empfindliches Objektiv (z.B. ein 50 mm 1.8). 

•          Bei Gym-Bildern einen funkgesteuerten Blitz testen. 

•          Für Bewegtbilder drinnen benötigt man eine Kamera mit schnellen Verschlusszeiten.

 Wie wichtig ist die Fotolocation?

FM: „Rustikaler Hintergrund in einem Old School-Studio passt sehr gut zu schweren Athleten in Wettkampfform. Für eine Fitness-Sportlerin oder einen Yoga-Lehrer wäre das wegen der Lichtverhältnisse die falsche Location.“

•          Yoga- oder Pilates-Trainer: statt dem Kursraum eine Location mit Wohlfühlcharakter (zum Beispiel Teppich, Blumen/Deko, viel Lichteinfall)

•          Crossfit: Beton im Hintergrund (urbaner Charakter), nicht zu leichte Gewichte

•          Körpermitte und Bauchmuskeln im Fokus: den Hosenbund nicht zu tief ziehen, das kann übertrieben (zu erotisch) wirken

 Kanäle, Bildformate & Motive?

FM: „Für Facebook an Querformat denken, für Instagram an Hochformat. Insta-Stories und TikTok sind ein Thema für Handy-Stories, das landet eher nicht beim Profi. Klassiker-Motive, die eigentlich immer funktionieren, sind z.B. schwere Hanteln in der Hand, Bankdrücken, Kreuzzug, Rücken und schwere Beinpresse.“

 Wie finde ich den richtigen Fotografen?

FM: „Schaut euch bei der Auswahl des Fotografen mehrere Bilder aus einem Shooting an. Jeder kann ein einzelnes gutes Bild auswählen, aber 30-40 gute Bilder zu machen, das ist schwieriger. Die Art und Weise, das Licht bei Fitness und Bodybuilding gesetzt wird, entspricht nicht den Standards. Auch andere Punkte kann ein fitnessunerprobter Fotograf schnell übersehen, z.B.: auch vor unbewegten Fotos warm machen, zwischendurch Luft ablassen, Kohlenhydrate & Booster nehmen wegen der Adern.“ #

Über den Experten

Frank Martini arbeitet u.a. als Fotograf von Iron Bodies (https://ironbodies.de) – mit Sitz in Trier und spezialisiert auf Bodybuilding, Fitness- und ästhetische Fotografie für Privatkunden, Profi- und Amateur-Athleten. Studio- und Firmen-Kunden werden fündig unter: www.frankmartini-photography.de 


Autor

Sabine Mack

freie Redakteurin

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