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Today & Tomorrow

07.04.2023 |

FITcert rüstet sich für große Expansion

Die FITcert Zertifizierung gilt als „Game Changer“ für die Fitnessbranche.

Die Europäische Norm EN 17229 deckt alle Aspekte des Clubmanagements und -betriebs, der Überwachung (einschließlich Fernüberwachung) und der Qualifikation von Fitnesstrainern ab. FITcert wurde von Branchenexperten entwickelt, um benutzerfreundlich zu sein und bewährte Verfahren zu unterstützen. Es wird das „Aushängeschild“ für Clubs, um Kunden zu zeigen, dass man professionell ist und sich hohen Standards verpflichtet fühlt. 

Da es eine unabhängige Zertifizierung gibt, wird FITcert als „Game Changer“ für die Branche gehandelt. Betreiber, die in die Stufen 3 und 4 des Systems eintreten, können auswählen, welche Inspektionsstelle sie einsetzen möchten und haben Einfluss auf den Zeitplan, das Verfahren und die Gebührennote.

Die vier international anerkannten Zertifizierungsstellen sind TÜV, SGS, KIWA und IFCI. Stufe 3 ist als Konformitätsbewertung bekannt und Stufe 4 ist der Goldstandard der vollständigen Zertifizierung. Der Fortschritt von Clubs durch FITcert wird im offenen Verzeichnis aufgezeichnet, sodass Mitglieder und Benutzer von Clubs ihren Status überprüfen können.

Der Präsident von EuropeActive, David Stalker, kommentierte: „FITcert ist das fehlende Tool, das wir brauchten, um den Regierungen zu beweisen, dass unsere Einrichtungen und die Branche die Standards ernst nehmen und dass wir uns selbst angemessen regulieren können.“

Es wird eine rasch wachsende Anzahl an FITcert teilnehmenden Fitnessstudios erwartet, zumal die Kampagne von einer Reihe europäischer Fitness-Nationalverbänden gefördert wird. Die Europäische Norm EN 17229 wird zunehmend verwendet, um die Aktivitäten von Clubs durch nationale und europäische Gesetzgebung, Gerichte und Haftpflichtversicherer zu messen, daher ist es wichtig, dass Fitnesseinrichtungen ihre Zertifizierung durch das FITcert-Programm nachweisen können. 

Der Berater der Fitnessbranche, Andy Brees, sagte: „FITcert wurde von Betreibern entwickelt, um Clubs auf prägnante und klare Weise zu zeigen, dass sie die Industriestandards einhalten. Es gibt keinen versteckten Haken – jedes Studio, was solide geleitet wird, sollte nachweisen können, dass er die FITcert-Anforderungen erfüllt.“

Es gibt vier Hauptstufen in FITcert, die einen einfachen Fortschritt ermöglichen, und die Zertifizierung dauert drei Jahre. 

Ausführliche Informationen finden Sie unter www.fitcert.eu

Über EuropeActive

EuropeActive, ehemals European Health and Fitness Association (EHFA), ist die führende gemeinnützige Organisation, die den gesamten europäischen Fitness- und Bewegungssektor in Brüssel vertritt. Die Mitgliedschaft steht allen öffentlichen oder privaten Interessengruppen offen – einschließlich Betreibern, Lieferanten, nationalen Verbänden, Schulungsanbietern, Hochschulen und Akkreditierungseinrichtungen.

Das EuropeActive-Team engagiert sich vollkommen für die Beratung und Zusammenarbeit mit den verschiedenen genannten Interessengruppen, darunter andere NGOs, die gesundheitsfördernde körperliche Aktivität fördern, Branchenmedien sowie Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen. EuropeActive möchte mit der Europäischen Union und anderen internationalen Organisationen zusammenarbeiten. Das Ziel ist es, mehr Menschen aktiver zu machen.

Laut dem EuropeActive/Deloitte Market Report 2022 bedient der europäische Fitnesssektor über 56,3 Millionen Verbraucher, erwirtschaftet 17,1 Milliarden Euro Umsatz und besteht aus etwa 63.000 Einrichtungen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.europeactive.eu

 

Kommentar zu FITcert

Mit der von der EU an - erkannten neuen Studio-Zertifizierung FITcert kann sich einiges auf dem Markt der Zertifizierungen ändern.

Warum? Erstmals ist eine Zertifizierung von der EU an - erkannt worden, bzw. in Absprache mit der EU erarbeitet worden und basiert auf der europäischen Norm EN17229. Dies wiederum kann Mitglieds-Staaten der EU leicht dazu verführen, diese Zertifizierung ebenfalls als Standard in ihren jeweiligen Heimmärkten anzuerkennen. Die Harmonisierung lässt grü.en.

Wenn nun die Bundesregierung zukünftig Vorteile im Zusammenhang mit Fitness- und oder Gesundheitstraining (Beispielsweise Steuervorteile) nur den Trainierenden zukommen lassen würde, die in FITcert zertifizierten Studios trainieren, dann ist auch der Weg nicht mehr weit, dass der Spitzenverband der Deutschen Krankenkassen GKV die Zertifizierung FITcert ebenfalls als einzige Zertifizierung anerkennt.

Präventionsangebote, die beispielsweise von der ZPP zertifiziert werden, dürften dann eventuell nur noch von FITcert zertifizierten Einrichtungen erbracht werden. Auch eventuelle zukünftige Angebote, die mit einer gesetzlichen Krankenkasse abgerechnet werden können, wären sicherlich betroffen.

Damit wären allen bisherigen Zertifizierungs-Bemühungen mehr oder weniger Makulatur. Es sei denn, die Protagonisten der Branche würden es schaffen, sich gemeinsam mit FITcert an einen Tisch zu setzen, um zu verhandeln, welche Zertifizierungen ganz oder teilweise anerkannt werden könnten, um unnötige Zertifizierungskosten für die ohnehin schon gebeutelten Studio-Betreiber zu vermeiden. Ob es dazu kommen wird?

Patrick Schlenz, CEO Kommentar zu FITcert

 


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